Philosophische Konzepte: Wiedergeburt

Das Konzept der Wiedergeburt kann bei Lebensproblemen und Sinnkrisen eine große Hilfe sein. Wir erklären die Wiedergeburt als einen Zyklus der Seele und gehen auch auf die Bedeutung des Todes ein. der den Zyklus nicht beendet, sondern nur in eine neue Umdrehung oder Entwicklungsphase überleitet. In die tieferen Zusammenhänge kannst du nur durch eigenes Studium eindringen.

weitere Konzepte:

1. Zyklen in der Natur

Rhythmen, Kreisläufe und Zyklen sind in der Natur allgegenwärtig. Wir nutzen sie, um die Zeit in Abschnitte zu unterteilen und zu messen. Unsere gesamte Zeitberechnung beruht auf zyklischen Naturabläufen:

Dreht sich die Erde einmal um ihre Achse, ist für uns ein Tag vergangen. Wir sehen, wie die Sonne vom Morgenrot begleitet im Osten am Horizont erscheint, bis zum Mittag ihren höchsten Punkt erreicht, dann zunehmend an Intensität abnimmt und schließlich im Westen „untergeht“, bisweilen im herrlichsten Abendrot. Doch nach der Nacht beginnt ein neuer Tag, an dem sich all diese Phänomene wiederholen.

Illustration zu Konzepte Wiedergeburt Zyklen

Der Mond umkreist die Erde und verändert dabei beständig seine Gestalt. Nacheinander erscheint er als Neumond, zunehmende Sichel, Vollmond und abnehmende Sichel. Die mittlere Zeit zwischen zwei Neumonden, etwas über 29,5 Tage, ist als synodischer Monat die Grundlage für unseren Zeitabschnitt Monat. Wir können sicher darauf vertrauen, dass nach dem Neumond wieder eine zunehmende Mondsichel erscheint, denn der Mond kreist weiter um die Erde und Monat folgt zuverlässig auf Monat.

Hat die Erde die Sonne auf ihrer elliptischen Bahn einmal umkreist, ist für uns ein Jahr vergangen. Die wechselnde Entfernung zur Sonne sorgt für Frühling, Sommer, Herbst und Winter, und in jedem aufeinanderfolgenden Jahr geht dieser Rhythmus in derselben Reihenfolge unverändert weiter.

Wir sind in die zyklischen Bewegungen der Natur und des Kosmos eingebettet und akzeptieren sie unhinterfragt als Selbstverständlichkeiten. Größere Zyklen sind weniger wahrnehmbar, aber durch Himmelsbeobachtungen nachgewiesen und exakt berechenbar.

Die Sonne kreist mit der Erde im Schlepptau durch die zwölf Sternbilder der Zodiakalzeichen, und wenn der Frühlingsbeginn wieder in dasselbe Sternbild fällt, ist für uns ein Großes oder Platonisches Jahr vergangen: 25.700 bis 25.800 Jahre, der Zyklus der Präzession. Im Laufe dieses Großen Jahres beginnt der Frühling etwa alle 2.000 Jahre unter einem anderen Sternbild oder einer anderen Konstellation, und die Reihenfolge ist in jedem Großen Jahr identisch: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann, Fische.

Illustration zu Konzepte Wiedergeburt Zyklen

Die Zyklen, die wir wahrnehmen und vermessen können, gehören zur sichtbaren physischen Seite der Natur und der Welt. Daneben existieren unendlich viele größere und kleinere Zyklen, deren Dynamik und Periodik uns verborgen bleiben, die aber mit den sichtbaren Zyklen zusammenwirken und sie beeinflussen.

Die Lebewesen in der Natur passen sich den verschiedenen Naturzyklen an und leben im Einklang mit ihnen. Im Frühling sprießen erste Pflanzen und beginnen ihr Wachstum, bis zum Sommer erreichen sie den Höhepunkt ihrer Reife und bringen oft herrliche Blüten oder Früchte hervor, bis sich im Spätsommer oder Herbst der Prozess umkehrt: Die Früchte werden als Aussaat für eine neue Generation abgeworfen, die meisten Pflanzen ziehen ihre Kräfte zurück, welken und „sterben“ oder stagnieren im Wachstum. Im Winter sind sie in einer Art Ruhe erstarrt und wie „tot“. Doch was während des Winters verborgen ruhte, kommt im nächsten Frühling erneut aus Wurzel oder Knolle hervor und erlebt einen neuen Lebenszyklus. So sehen wir in der Natur einen rhythmischen Wechsel zwischen Aufbau und Abbau als Ausdruck immer wiederkehrender Zyklen.

illustriert den Zyklus eines Schmetterlings

Die zyklische Aufeinanderfolge der Entwicklungsstadien Geburt, Jugend, Reife, Alter und Tod prägt die Natur in unendlichem Formenreichtum. Besonders anschaulich ist der Zyklus eines Schmetterlings: Schmetterlinge legen Eier ab, aus denen Larven oder Raupen schlüpfen. Die Raupen fressen auf Vorrat und vervielfältigen ihr Gewicht, dann umgeben sie sich mit einem Kokon und wandeln sich zur Puppe. In der Puppe formen sie sich um und schlüpfen schließlich als Schmetterlinge. Die erwachsenen Insekten paaren sich, die Weibchen legen Eier, und der Zyklus beginnt von neuem. Die Zyklen der höheren Tiere sind länger und weniger gleichförmig, sie alle durchlaufen aber in unterschiedlicher Ausgestaltung dieselben Entwicklungsstadien und sorgen für Nachwuchs. Kein Zyklus ist einmalig, alle wiederholen sich periodisch und reihen sich endlos aneinander. Dennoch ist keiner vollkommen identisch mit einem anderen, sondern jeder bildet ein neues Lebensrad in einem neuen Zeitabschnitt.

Auch das Menschenleben ist durch Zyklen geprägt, seine Entwicklungsstadien erstrecken sich von der Geburt bis zum Tod jedoch über mehrere Jahrzehnte hinweg und sind wesentlich individueller ausgeprägt. Bereits als Kind muss der Mensch ein enormes Lernpensum bewältigen und vielfältigen sozialen Beziehungen gerecht werden. Dabei zeigt und entwickelt er schon einen unverwechselbaren eigenen Charakter. Der junge Erwachsene erlernt einen Beruf, übernimmt dann zunehmend Verantwortung und managt ein komplexes gesellschaftliches Leben. Er übersteht viele kritische Phasen und Rückschläge und geht gestärkt aus ihnen hervor. In der ersten Lebenshälfte steht der physische Aufbau eindeutig im Vordergrund, dann laufen die körperliche und die geistig-intellektuelle Entwicklung eine Zeitlang parallel, bis schließlich der Körper nicht mehr mithalten kann. Im reiferen Alter lässt die physische Kraft sichtbar nach, die Nutzung der Erfahrung kann den körperlichen Abbau nur noch zeitweise kompensieren, bis schließlich das Alter seinen Tribut fordert. Der Lebenszyklus neigt sich unaufhaltsam dem Ende zu, die Gesundheit verfällt merklich, und am Ende stirbt der Mensch. Kann es sein, dass er damit samt seinem Charakter und seiner Lebenserfahrung restlos ausgelöscht ist?

In diesem Fall müssten wir ihn als eine Ausnahme in der Natur betrachten. Die Natur ist nicht verschwenderisch, im Gegenteil, jede ihrer Tätigkeiten dient einem bestimmten Zweck. Jeder ihrer Zyklen baut auf den vorhergehenden Zyklen auf, variiert sie ein wenig und führt sie weiter. Auch das menschliche Leben, Evolvieren und Lernen beginnt nicht jedes Mal von Grund auf neu, sondern wird von Verkörperung zu Verkörperung fortgesetzt. Dies ermöglicht die Wiedergeburt.

2. Was wird wiedergeboren?

Was bedeutet Wiedergeburt für den Menschen? Vor allem: Was am Menschen wird wiedergeboren? Der Körper jedenfalls kann es nicht sein, denn er zerfällt unbestreitbar nach dem Tod und ist als Basis für ein neues Leben nicht mehr verfügbar.

Der Mensch lässt sich aber nicht auf den Körper reduzieren, er ist weit mehr als sein Körper. Der menschliche Körper an sich würde sehr schnell zerfallen und wäre gar nicht lebensfähig, würde er nicht zusammengehalten und belebt werden von kosmischer Energie, nennen wir sie Geist, die sich durch ihn zum Ausdruck bringt und über ihn wirksam ist. In jedem irdischen Wesen wirkt ein belebender Funke dieses alldurchdringenden Geistes. Diese innere Essenz bildet mit dem Körper eine Art Spannungsfeld, und in diesem Spannungsfeld formt und entwickelt sich eine Seele.

Illustration zu Seele

Im Li Gi, einer Zusammenstellung klassischer chinesischer Weisheit, wird das Wechselspiel zwischen Geist und Seele angedeutet: „Was sich aus dem Gesamt-Weltsinn (Tao) [entspricht in diesem Zusammenhang dem Geist] ablöst, heißt die Bestimmung. Was sich gestaltet zur Einheit, heißt das Wesen [entspricht in diesem Zusammenhang der Seele oder dem Ego]. Was sich formt durch die Polarkräfte des Dunklen und Lichten und in der Erscheinung gestaltet, heißt die Geburt. Wenn diese Gestaltung erschöpft ist und die Zahl (der Dauer) zu Ende ist, heißt das der Tod.“ [Li Gi – Das Buch der Riten, Sitten und Bräuche. München 1997, S. 269] Der Geist bringt sich durch eine Seele zum Ausdruck, die im Gegensatz zum Geist immer wieder Geburt und Tod erlebt – als Übergange, nicht als Anfangs- und Endpunkte.

Laut der theosophischen Philosophie ist es die Seele, die in jedem individuellen Lebewesen unterschiedliche Eigenschaften und Fähigkeiten hervorbringt und weiterentwickelt. Der Kern der Seele, das Ich oder Ego, ist der eigentliche, sich wiederverkörpernde Mensch, das Wesen, das wir als Ich erleben und aus dessen Perspektive wir die Welt betrachten und beurteilen. Zu Beginn jeder Verkörperung baut das Ego im Mutterleib einen Körper auf, den es als Werkzeug zum Lernen nutzt. Durch Lernen erwirbt es einen immer ausgeprägteren Charakter und individuelle Fähigkeiten, die es von allen anderen Egos oder Menschen unterscheiden. Wenn der Körper stirbt, bewahrt das Ego die Charaktereigenschaften des Menschen und alles, was er an höhergeistiger Erkenntnis gesammelt hat, so wie in Analogie ein Baum oder eine Blumenzwiebel im Herbst ihre Lebenskräfte wieder in sich zurückziehen, aber nach der Winterruhe neu austreiben und unterdessen nicht vergessen haben, dass sie eine Eiche oder eine Rose sind. Wenn unser Ego nach einer Ruhephase in einem neuen Körper wiedergeboren wird, muss es mit dem Lernen nicht wieder völlig neu beginnen, sondern kann in seiner Entwicklung auf allem in früheren Lebenszyklen Erreichten aufbauen.

3. Wiedergeburt und Karma

Die Wiedergeburten richten sich strikt nach dem grundlegenden Gesetz von Ursache und Wirkung, das in der Theosophie Karma genannt wird. Keine der Ursachen, die das Ego ausgelöst hat, geht verloren, einerlei ob es sich um einen „Verdienst“ oder ein „Verschulden“ handelt.

Was sich ein Mensch in vergangenen Leben bereits angeeignet und geübt hat, lernt er jetzt sehr schnell. Das Kind zeigt Begabungen oder gilt unter Umständen als Wunderkind, dabei greift es nur auf Dinge zurück, die es bereits erworben hatte. Umgekehrt haben Kinder es sehr schwer, etwas zu lernen, das in vergangenen Inkarnationen nicht auf ihrem Lernplan stand und für sie neu ist oder dessen Aneignung ihnen schon immer Schwierigkeiten bereitet hat.

Illustration zu Wiedergeburt

Wenn ein Mensch in früheren Verkörperungen starke Bindungen an bestimmte Personen oder Orte entwickelt hat, wird er zu eben diesen Personen oder Orten wieder angezogen. So kommt es oft vor, dass sich enge Freunde im nächsten Leben wieder treffen. Ihre unbewusste „Erinnerung“ äußert sich als Sympathie. Menschen bezeichnen dieses Gefühl häufig als Seelenverwandtschaft oder fühlen sich in einer Umgebung auf Anhieb wie zu Hause. Dieser innere Gleichklang wirkt nach dem Prinzip „Gleiches zieht Gleiches an“. Umgekehrt treffen wir oft auch Menschen wieder, mit denen wir uns in vergangenen Leben durch starke Abneigung verbunden haben, so widersprüchlich das klingt. Starker Hass oder tiefe Ablehnung wirken als Anziehungskräfte, weil auch sie auf Gleichklang beruhen, allerdings mit entgegengesetzten Vorzeichen. Hier greift die Grundregel: „Gegensätze ziehen sich an“. Eine solche Anziehung gibt uns eine neue Gelegenheit, unsere Lektion zu lernen und die Abneigung zu überwinden. 

Unser Leben wird in jeder Hinsicht von Karma beeinflusst. Viele der Ursachen, die wir in vergangenen Leben in die Welt gesetzt haben und die noch nicht erschöpft sind, kommen nun zur Geltung. Karma bringt uns unentwegt in Situationen, die das Denken und den Willen herausfordern, und eröffnet uns wundervolle Möglichkeiten. Es hängt nur von unserer Entscheidung und Lebenskunst ab, ob wir sie zu nutzen wissen. Karma setzt uns aber auch unüberschreitbare Grenzen, denn wir können etwas niemals erreichen, wenn wir die Voraussetzungen dafür nicht in vergangenen Leben vorbereitet haben. So können wir auch in unserem aktuellen Leben normalerweise keinen Beruf ergreifen, wenn wir uns nicht zuvor in der Schule die Grundlagen dazu erworben haben. Prinzipien gelten im Großen wie im Kleinen, im geistig-spirituellen, im psychischen und im physischen Bereich gleichermaßen.

4. Der Tod – ein notwendiger Trennungsprozess

Illustration zu Wiedergeburt

Im Licht der Wiedergeburt verliert der Tod seinen Schrecken. Er ist nicht das gefürchtete absolute Ende unseres Seins, sondern ein Trennungsprozess, der in dem endlosen Lauf unserer Lebenszyklen notwendig ist. Wenn wir erfasst haben, dass wir ein Ego sind und einen Körper nur immer zeitweilig benutzen, dann können wir im Körper ein Gewand sehen, das wir ablegen und gegen ein anderes tauschen können, ohne dadurch unsere Egoität zu verlieren. 

Der Trennungsprozess der zusammengesetzten Wesenheit Mensch ist laut der Theosophie mit dem Tod des Körpers nicht beendet. Das Ego trennt sich nicht nur vom physischen Körper, sondern auch von den Teilen der Seele, die aufgrund ihrer Eigenarten und Anziehungen eng mit dem Körper verbunden sind. Diese Teile lösen sich schließlich als leere menschliche Hüllen nur wenig langsamer auf als der physische Körper. Die Teile unserer Seele, die ihre irdischen Aspekte und materiellen Neigungen abgelegt haben und sich zum höheren Ego, zu Frieden, Harmonie und geistiger Schönheit hingezogen fühlen, gehen mit dem Ego, vollkommen beschützt, in die nachtodliche Ruhephase, bereichern es und werden als unsere zukünftigen Stärken mit in die nächste Verkörperung genommen.

In der chinesischen Tradition deutet das Li Gi diesen Trennungsprozess an: „Alles, was geboren ist, muss sterben. Was beim Sterben zur Erde zurückkehren muss, wird das Dämonische (Gui) genannt.“ [Li Gi – Das Buch der Riten, Sitten und Bräuche. München 1997, S. 278] Hier bezeichnet das Dämonische die Teile der Seele, die zu erdverhaftet sind, um sich dem höheren Ego anzuschließen.

Doch Karma sorgt dafür, dass wir diesen weniger entwickelten, unvollkommeneren Anteilen oder Schwachstellen immer wieder begegnen – so lange, bis wir uns innerlich entschieden von ihnen getrennt oder sie weiterentwickelt haben. Wir können sie nicht einfach hinter uns lassen, als hätten wir mit ihnen nie etwas zu tun gehabt, denn sie tragen sozusagen unsere Fingerabdrücke.

5. Wiedergeburt und Erinnerung

Ein häufiger Einwand gegen die Wiedergeburt ist, dass wir uns nicht an vergangene Leben erinnern können. Dieses Argument lässt sich leicht entkräften. Die bewusste Erinnerung an vergangene Leben fehlt, weil das Gehirn als Teil des Körpers in jeder Verkörperung neu gebildet wird. Das Ego bewahrt aber nur Prinzipielles und für die geistige Entwicklung Wichtiges als eine Art „Matrix“, und so geht die Erinnerung an persönliche Einzelheiten mit dem alten Gehirn verloren. In Platons Staat wird allegorisch berichtet, dass die Seelen vor der Wiedergeburt vom Fluss Lethe trinken, dem Wasser des Vergessens.

Illustration zu Konzepte Wiedergeburt Erinnerung

Und doch sind die Erinnerungen an vergangene Leben nicht immer und nicht restlos gelöscht: Unser Charakter ist ein Echo unserer früheren Stärken und Schwächen, Empfindungen wie Sympathie und Antipathie haben ihre Wurzel in vergangenen Leben, und Kinder haben in ihren ersten Lebensjahren bisweilen noch Zugang zu Erinnerungen an Einzelheiten ihres letzten Lebens. Dies konnte der kanadische Psychiater Ian Stevenson in den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts in aufwändigen Feldstudien nachweisen oder zumindest nahelegen.

Die Erinnerung an vergangene Reinkarnationen wird im tibetischen Buddhismus bei der Auswahl der Nachfolge eines Dalai-Lama genutzt. Ein infrage kommendes Kind, das sich an Gegenstände und Dinge aus dem Leben des verstorbenen Lamas erinnern kann und sie erkennt, wird als seine Reinkarnation anerkannt und dann zum Lama ausgebildet.

6. Wiedergeburt und Vererbung

Wie kommt es, dass Kinder ihren Eltern ähneln?

Die moderne Genetik erhebt den Anspruch, diese Frage umfassend geklärt zu haben. Sie versucht, die gemeinsamen Eigenschaften und Merkmale in der Hauptsache auf die Übertragung von Erbfaktoren oder Genen zurückzuführen. Doch trotz aller molekulargenetischen Erkenntnisse und DNS-Analysen gelingt ihr dies nur für einzelne Körpermerkmale wie Haar- und Augenfarbe, Stoffwechselkrankheiten oder Nachtblindheit. Gene für Charaktereigenschaften wurden bisher nicht überzeugend nachgewiesen.

Dies ist auch gut erklärlich, denn nichtkörperliche Eigenschaften lassen sich nicht als Gene verschlüsseln, die in körperlicher Linie von den Eltern oder noch früheren Vorfahren an uns weitergegeben werden, sondern werden als Teil des Charakters vom sich wiederverkörpernden Ego im Menschen zum Ausdruck gebracht. Die Wissenschaft Genetik kann nur den physischen Teilaspekt geben.

Es ist kein Zufall, welche Gene wir von unseren Ahnen über unsere Eltern mitbekommen, denn unsere Inkarnationen würden sich, wenn wir weit in die Vergangenheit zurückblicken könnten, in vielen Fällen in genau dieser Ahnenreihe wiederfinden, so dass wir selbst unser eigener Vorfahr und sein Nachkomme sind!

Weiterführende Information: